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Unsere Forschungsprojekte sind grundlagenwissenschaftlich ausgerichtet und beschäftigen sich der Pathogenese neuroimmunologischer Erkrankungen.
Methodisch verwenden wir ein breites Spektrum immunologischer und zellbiologischer Arbeitstechniken, u.a. zur Detektion und Quantifizierung der Gen-Expression der an den genannten Prozessen beteiligten Proteine, Kombination mit Mikrodissektion, Immunhistochemie und konfokaler Laser-Scanning Mikroskopie, ferner präparative und analytische Methoden zur Charakterisierung immunkompetenter Zellpopulationen und Klonierung und Expression von Autoantigenen.
Folgende Themen werden schwerpunktmäßig bearbeitet:
Funktionelle Charakterisierung regulatorischer T-Zellen in Patienten mit Myasthenia gravis.
Selektion der Autoantigenepitope von Antigenpräsentierenden Zellen des humanen Thymus
Thymus-spezifische Proteasen. Ein Proteomics Ansatz
Cathepsine und ihre natürlichen Inhibitoren in der CTL- und NK-Zell-vermittelten Zytotoxizität
Kooperation zwischen T- und B-Zellen im Thymus von Patienten mit Myasthenia gravis
Die Populationsdynamik polyklonaler autoreaktiver T Helfer Zellen bei der Entstehung und im Verlauf von Autoimmunerkrankungen im ZNS
Induktion antigen-spezifischer Toleranz in vivo durch genetisch hergestellte Invariante Ketten, in denen CLIP durch antigene Epitope ersetzt wurde
Entwicklung einer Th2 Vakzine gegen Autoimmunerkrankungen durch Applikation von Interleukin 4
Charakterisierung von Autoimmunreaktionen gegen die Muskel-spezifische Tyrosin-kinase MUSK und ihre Bedeutung für die Myasthenie